Weihnachtstraditionen bei SOS-Kinderdorf

So langsam fängt sie an: die besinnliche Zeit, die Zeit der Familie, des Zusammenkommens und der Geborgenheit. Wie gestaltet sich die Vorweihnachtszeit in unseren Einrichtungen? Welche Traditionen und Bräuche gibt es?

Auf die Plätze, fertig, los – Wettbewerb um das beste Lebkuchenhaus im SOS-Kinderdorf Lausitz


Im offenen Jugendtreff „Kella“ im Familienzentrum des SOS-Kinderdorfs Lausitz gibt es für die Jugendlichen aus der Region eine kuriose Tradition zu Weihnachten. Jedes Jahr findet die Veranstaltung „Pimp my Lebkuchenhaus“ statt, an der viele Kinder und Jugendliche aus Cottbus und von den unterschiedlichen Jugendtreffs des SOS-Kinderdorfs Lausitz teilnehmen.

Im Wettbewerb treten die Teilnehmer gegeneinander an, um die Auszeichnung für das beste Lebkuchenhaus zu gewinnen. Im Vorfeld wird eine Jury ausgewählt, die die fertigen Lebkuchenhäuser bewerten wird. „Schon die Auswahl der Jury ist meistens sehr lustig, weil sich die Jurymitglieder um einen Platz bewerben müssen“, erklärt Sozialarbeiterin Claudia Weigend, die im Jugendtreff „Kella“ die Kinder und Jugendlichen betreut. Die Plätze seien heiß begehrt und so flattern mitunter kuriose Bewerbungen ein.

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Alle Kinder und Jugendlichen haben die gleichen Grundmaterialien zum Bauen: Lebkuchen, Kekse und Löffelbiscuit. Um weitere Materialien zu bekommen, müssen sich die Kinder diese durch Spiele erarbeiten. Es wird immer ein Motto vorgegeben, nach diesem soll das Lebkuchenhaus unter Einhaltung von einer bestimmten Zeit gestaltet werden.

Den Gewinner ermittelt die Jury – das schönste Haus gewinnt. Die Kinder und Jugendlichen haben bei der Präsentation ihrer Häuser die Gelegenheit zu erklären, warum sie ihre Häuser so gestaltet haben. „Auch das ist immer sehr kurios, schön, lustig und immer sehr ausgefallen“, berichtet Weigend. Ein Highlight ist jedes Jahr die Zusammensetzung der Jury, denn auch die Einrichtungsleitung lässt es sich nicht nehmen dieses „Event“ zu begleiten.

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In der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth…
 

… wohnen und arbeiten Erwachsene mit geistiger Beeinträchtigung. Weihnachten wird hier mit einem Adventsbasar eingeläutet, bei dem es Christstollen und Lebkuchen aus der dorfeigenen Biobäckerei gibt. Gemeinsam mit den Menschen aus der Umgebung wird musiziert und gesungen.

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Weihnachten im Mehrgenerationenhaus


Bei SOS-Kinderdorf wird auf das Pflegen von Ritualen großen Wert gelegt – denn sie geben Halt und stärken das Wir-Gefühl. Im Mehrgenerationenhaus des SOS-Kinderdorfs Saar werden Feste wie Weihnachten, Ostern und Geburtstage deswegen besonders zelebriert.

Seit einigen Jahren gibt es in Merzig die Aktion „lebendiger Advent“: Dabei werden jeden Tag die Fenster eines anderen Hauses, bei einer anderen Institution in der Stadt, mit der jeweiligen Tageszahl geschmückt. In der Abenddämmerung sind dann Jung und Alt eingeladen vorbeizuschauen, um gemeinsam Adventslieder zu singen, vorgetragenen Gedichten oder Geschichten zu lauschen und dabei Tee zu trinken und sich auszutauschen. Durch die rund einstündige Veranstaltung pro Tag kommen ganz unterschiedliche Menschen zusammen. Und auch die Kinder aus den Kinderdörfern sind dabei involviert: Sie gestalteten die weihnachtliche Fensterdekoration Jahr für Jahr.

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