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Fragen und Raten: Ein Besuch der Projektgruppe aus Trudering

Projektgruppe-Exkusion

Einen spannenden Vormittag verbrachten die SchülerInnen des Gymnasium Trudering im SOS-Beratungs- und Familienzentrum in München. Im Rahmen eines Schulprojektes zum Thema „über den eigenen Tellerrand blicken“ lernten die Jugendlichen an diesem Tag einiges darüber, mit welchen Problemen Familien konfrontiert sein können und wie man diesen durch verschiedenste Kurse und Beratungsmöglichkeiten helfen kann. Viele wussten schon einiges über die SOS-Kinderdörfer – das Modell des Beratungs- und Familienzentrums war den meisten allerdings neu. 
Um allen Fragen gerecht zu werden, erklärte Herr Koller von SOS-München den Aufgabenbereich der Münchener Einrichtungen und die Unterschiede zum „klassischen“ SOS-Kinderdorf. Frau Falfoul (ebenfalls von SOS-München) erzählte anschließend einiges zur Programmarbeit der Beratungsstelle in der St.-Michael-Straße: Familiencafé, Gruppenangebote für Kinder und Erwachsene, Beratungsvermittlung – da gab es für die SchülerInnen viel zu erfahren und hinterfragen. 

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Aber auch die Besucher mussten einige Fragen beantworten: Herr Koller hatte ein kleines Quiz über SOS-Kinderdorf vorbereitet. Wer aufgepasst hatte, oder einfach gut raten konnte, für den waren die Fragen natürlich kein Problem: Was heißt das Kürzel „SOS“? Wie lange gibt es die Einrichtung in München schon? Wie viele Kinder werden pro Jahr dort betreut? Und natürlich gab es für jede richtige Antwort Gummibärchen.
Ganz alltagsnah informierte Herr Koller die Projektgruppe im Anschluss auch über die Abläufe in der Beratungsstelle, den Erstkontakt mit den Eltern und das weitere Vorgehen, die verschiedenen Beratungsmöglichkeiten und die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt. Anhand eines konkreten Beispiels diskutierten die Jugendlichen eifrig mit, stellten viele Fragen über die Abläufe und überlegten, wie Eltern mit Konfliktsituationen umgehen könnten und wie das bei einem selbst zu hause funktioniert. Eine Führung durch die Räumlichkeiten rundete die Exkursion ab und alle Beteiligten konnten sich mit eigenen Augen ein Bild von der Arbeit  des SOS-Beratungs- und Familienzentrums in München machen.